Chlorophyll | Das grüne Blut – Teil 2
Hello again! Nachdem wir in Teil 1 dieses Artikels zum Thema Chlorophyll so ausführlich erläutert haben, warum Chlorophyll unglaublich gut für uns ist, wissen wir, dass das grün, einfach in unserer Natur liegt und für unsere Gesundheit von enormer Wichtigkeit ist. Denn das Grüne enthält neben dem Chlorophyll oftmals auch noch eine Fülle an anderen Stoffen, die uns mit Kraft und Gesundheit erfüllen. Sie sind die natürlichsten Lebensmittel und Superfoods und sind nicht so sehr verzüchtet, wie es bei Obst und leider auch Gemüse der Fall sein mag.
Wie integriere ich Chlorophyll in meinen Alltag?
Wer sich diesen Vorsatz gefasst hat, der kommt um eine gesündere Ernährung wohl nicht herum. Es gilt Blattgrün in den Speiseplan aufzunehmen: Am besten ist das Angebot der Natur, die Wildkräuter. Nimm mit was Du kriegen kannst und integriere es in einen Salat. Am häufigsten findest Du die Große Brennnessel, Löwenzahn, Sauerampfer und vieles mehr. Auch der Supermarkt hat vieles zu bieten was den Chlorophyllbedarf decken kann: Petersilie und andere Kräuter, Grünkohl, Spinat, Brokkoli, grüne Bohnen und Erbsen. Natürlich sind auch Sprossen immer eine gute Idee.
Die waren „Chlorophyllriesen“ sind aber diese hier…
Spirulina
Spirulina wird oft als Blaualge oder Mikroalge betitelt, ist aber eigentlich ein Cyanobakterium und stammt ursprünglich aus tropischen und subtropischen Gebieten. Einige Quellen berichten, dass diese Algenart in Mittelamerika bereits vor über tausend Jahren von den Azteken als Nährstoffquelle angebaut wurde. Auch die Ureinwohner, die Kanembu rund um den Tschad-See, legten entsprechende Algenkulturen an.
Was ist drin?
Damals wusste man um die Zusammensetzung der Alge natürlich noch nicht Bescheid, umso interessanter ist sie heute: Spirulina hat einen sehr hohen Proteingehalt (70-80%) mit hoher biologischer Wertigkeit, denn es enthält alle essenziellen Aminosäuren. Dazu löst sich die Spirulinamembran in der Magensäure gut auf, was eine gute Verwertung mit sich bringt.Außerdem hat die Alge eine besonders hohe Dichte an essentiellen Fettsäuren mit einem hohen Anteil an Alpha-Linolensäure (ALA) und Gamma-Linolensäure (GLA). GLA kommt nur in Borretsch-, Nachtkerzen- und Johannisbeeröl sowie in Muttermilch und Spirulina vor. Die Unterklasse der Dihomo-Gamma-Linolensäure (DGLA) wiederum kommt nur in Spirulina und Muttermilch vor. Außerdem enthält Spirulina wertvolle Pigmente: Allem voran Phycocyanin, bis zu 70 mg des Stoffes sind in einer einzelnen Cyanobakterie enthalten. Das populäre blaue Spirulinapulver wird aus diesem Pigment extrahiert und ist daher auch recht kostenintensiv. Phycocyanin ist ein starkes Antioxidans und Eiweiß.
In Spirulina findet man zudem 25-mal mehr β-Carotin als in den dafür bekannten Karotten. Auch Beta-Carotinoide haben antioxidative Aktivitäten und schützen den Körper- wie auch das Phycocyanin- vor freien Radikalen, die die Hauptursache für Alterung und Degeneration sind. Ein weiteres wertvolles Pigment ist das farbgebende Chlorophyll – dessen Wirkweise kannst du ausführlich hier nachschlagen.
Spirulina enthält pro 100 g um die 1500 mg Chlorophyll. Nimmt man also 5 g Spirulina täglich ein, dann sind das 75 mg Chlorophyll, allein über diese kleine Menge.
Und ansonsten so?
Spirulina kann durch die enorme Bandbreite an Mineralien und Vitaminen zu einer Stärkung der Leber- und Nierenzellen beitragen und darüber hinaus Giftstoffe bereits im Kreislauf unschädlich machen, daher ist die Alge auch wunderbar für Entgiftungskuren, welche gerade Niere und Leber belasten, geeignet.
Chlorella
Die Chlorella Alge ist der größte der „Chlorophyll-Riesen“, denn etwa 3% der Trockenmasse der Alge machen Chlorophyll aus – damit ist die kleine Alge das Lebensmittel mit dem höchsten Chlorophyll-Gehalt auf der Erde.
Die Chlorella Alge ist, nicht wie Spirulina, tatsächlich eine Alge und kein Bakterium. Sie besteht aus vielen mikroskopisch kleinen und sehr komplexen Einzellern, die durch ihre Komplexität zu hochentwickelten Lebewesen zählen. Seit mehr als zwei Millionen Jahren leben sie auf unserem Planeten, und trotzen seither sämtlichen Veränderungen ihrer Lebensbedingungen und allen anderen Widrigkeiten und beweisen somit ihre erstaunlichen Kräfte.
Warum entgiftet Chlorella so gut?
Die erste wissenschaftliche Beschreibung von Chlorella Vulgaris erfolgte allerdings erst im Jahr 1889. Melvin Calvin erforschte an ihr die Photosynthese und erhielt dafür 1961 den Nobelpreis. Nachdem sie erst so spät entdeckt wurde, hat die Alge bis heute an Popularität gewonnen – so gilt sie heute in China als Stärkungsmittel des Chi und wird bei vielen gesundheitlichen Problemen eingesetzt, da man erkannt hat, dass sie entgiftet und (dank Chlorophyll) die Lebenskraft stärkt.
In der „Alternativmedizin“ wird Chlorella, sogar noch häufiger als Spirulina, zur Entgiftung und insbesondere zu Schwermetallausleitung und Amalgam- Entfernung eingesetzt. Das liegt zum einen an der hohen Chlorophyll Konzentration, denn die unübertroffenen Mengen sind für die Leber von immenser Bedeutung, da sie die Leberzellen vor unzähligen Giften schützen, die tagtäglich in den Körper gelangen. Zum anderen enthält die Alge auch noch andere entgiftende und zellschützende Stoffe: einige Carotinoide (z.B. Lycopin), Glycoproteinen (CGF und CVE), Glutathion – ein schwefelhaltiger Eiweissstoff, Sporopollein – ein stark entgiftender Bestandteil der robusten Chlorella-Zellwand und viele entgiftende Ballaststoffe. Die Ballaststoffe werden nicht verdaut und leisten somit dem Darm wertvolle Dienste. Sie sorgen für einen regelmäßigen Stuhlgang. Auch Toxine und andere krankmachende Substanzen gehen mit den Ballaststoffen auf ihrer Reise untrennbare Verbindungen ein, so dass sie gemeinsam ausgeschieden werden können.
Mag es sich also um krebserregende Stoffe wie etwa Schwermetalle und radioaktive Stoffe, Gifte von Pilzen oder chemische Rückstände, Gifte wie Arsen, um Schimmelpilze, Spritzmittel oder andere Umweltgifte handeln, mit denen wir konfrontiert werden – und das ist ja heute wirklich keine Seltenheit, sondern eher die Regel – sie alle werden mit Chlorella schnell aus dem Darm ausgeschieden.
Kein Wunder also, dass Chlorella für ihre starke entgiftende Wirkung bekannt ist. Und genau deshalb ist Vorsicht geboten, denn für Menschen, die eine starke Giftbelastung haben, kann das auch gefährlich sein. Deshalb ist es immer gut, erst mal langsam zu beginnen und auf den Körper zu hören. Es gibt Menschen, die schon auf einen Chlorella-Tab reagieren und andere merken auch nach 300 keine Nebenwirkungen.
Gerstengras
Das Gerstengras, ein schlichtes kleines Gras. Aus einem kleinen Gerstenkorn wächst ein bescheidener, langer, dünner Halm. So schlicht und unscheinbar erscheint das kleine Gewächs auf den ersten Blick. Und doch trügt der Schein, denn es versteckt sich eine ganz besondere Pflanze dahinter…
Dr. Yoshihide Hagiwara gilt als der Entdecker von Gerstengras, als Apotheker und Entwickler von pharmaindustriellen Medikamenten, fielen ihm mit 30 Jahren die Haare und sogar einige Zähne aus. Daraufhin hatte er scheinbar die Nase voll und Zwecks der eigenen gesundheitlichen Wiederherstellung begann er mit seinen Forschungen. Er verglich dabei 200 verschiedene Blattgemüse miteinander und erkannte dabei, dass Gerstengras mehr Mineralstoffe, mehr Spurenelemente, mehr Vitamine, mehr Bioflavonoide und mehr Enzyme enthielt als alle übrigen analysierten Grünpflanzen.
Er verglich das Gräschen auch mit herkömmlichen Lebensmitteln. Die Untersuchungen lieferten beispielsweise:
Gerstengras enthält …
- 11 mal so viel Calcium wie Kuhmilch
- 5 mal so viel Eisen wie Spinat und Brokkoli
- 4 mal so viel Vitamin B1 wie Vollkorn (Weizen)
- 7 mal so viel Vitamin C wie Orangen und
- genau so viel Zink wie die reichsten Zinkquellen tierischen Ursprungs
Die Blätter der jungen Gerstenpflanze haben die ausgewogenste Nährstoffkonzentration aller untersuchten Pflanzen. Schonend sprühgetrocknet, Gerstengras(saft)pulver leicht in Wasser auflösen, es schmeckt angenehm süßlich. Gerstengras wird seit über 5000 Jahren zur Getreideproduktion kultiviert. Auch damals muss es schon als Grünpflanze verwendet worden sein.
So wird berichtet, dass der babylonische Herrscher Nebukadnezar (605-562 v. Chr.) sich in der Zeit seiner Verbannung während sieben Jahren ausschließlich von Gerstengras ernährt habe, um Gesundheit und geistige Klarheit zu erreichen, er war etwas früher als der Apotheker dran…
Was gibt dem schlichten Gewächs so viel Power?
Das Chlorophyll wirkt mit den Enzymen des Süßgrases besonders positiv auf die Erneuerung von Blutzellen. Und wer hätte es gedacht, auch Gerstengras ist auf seine eigene Art und Weise ein wahrer Meister der Entgiftung. Und außerdem gibt es da noch das Lunasin, dass in einigen Studien positive Wirkungen bei unterschiedlichen Krebsarten zeigte. Ergo kann Gerstengras zu einem allgemein gesunden Lebensstil gehören und auch gut in eine Anti-Krebsdiät eingebaut werden. Besonders von Vorteil für Erkrankte ist die Basizität, die reichlich enthalteten Antioxidatien, darunter auch seltene wie Saponarin, Lutonarin und sechs weitere, machen das Gras kraftvoll- unter den Antioxidantien befindet sich ein Enzym, genannt Superoxid Dismutase (SOD), das bisher nur in Gerstengras gefunden wurde. Man sagt ihm nach, es könne vor Strahlenschäden und krebserregenden Stoffen schützen.
Gerstengras und Blutzucker
Auch für Diabetiker ist Gerstengras sehr interessant: Im International Journal of Green Pharmacy wurde 2010 eine klinische Studie veröffentlicht. Man verabreichte Diabetikern täglich über zwei Monate hinweg nur 1,2 g Gerstengras und es stellte sich eine signifikante Senkung des Blutzuckerspiegels und des Cholesterinwertes ein. Und das bei so einer geringen Menge und ohne weitere Maßnahmen!
Auch taiwanesische Wissenschaftler fanden heraus, dass Gerstengras zusammen mit vitaminreichen Früchten, Vitamin E-reichen Nüssen und Pflanzenölen in einen grünen Smoothie verarbeitet, denn Cholesterinspiegel sinken lässt! Durchblutung, Sauerstoffversorgung und Blutdruck können sich ebenfalls bessern.
Der Darm freut sich über den hohen Gehalt an Ballaststoffen. Sie unterstützen die Verdauungstätigkeit und können so bei Blähungen, Verstopfungen und anderen Darmerkrankungen lindernd wirken. Grade Menschen die unter Darmproblemen leiden, haben ein Problem mit der Nährstoffversorgung, da die Resorption des Darms nicht mehr gut funktioniert und profitieren durch die Extraversorgung mit Gerstengras doppelt.
Eine Studie aus Japan zeigte unglaubliche Erfolge mit Gerstengras bei Colitis ulcerosa, einer entzündlichen Darmkrankheit, die mit Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen einhergeht. Die Studie war recht klein angelegt, es wurden nur 18 Patienten getestet, doch diese Gerstengras-Gruppe zeigte im Gegensatz zu der mit den üblichen entzündungshemmenden Medikamenten behandelten Gruppe bereits nach einem Monat eine signifikante Verbesserung der Symptome. Sie bekamen täglich 30g Gerstengras und das besserte ihre Darmflora, sodass sie weniger Schmerzen und Durchfälle hatten. Denn wenn das Darmmilieu gesund ist, können sich schadstoffbildende Bakterien nicht halten, Toxine werden reduziert, die Entzündungsneigung nimmt ab, Symptome bilden sich zurück.
Zusätzlich reduziert Gerstengras einen für Colitis ulcerosa mitverantwortlichen Entzündungsfaktor (Epithel NF-k)und der Wassergehalt des Stuhls wird reduziert, wodurch sich Durchfälle bessern und das Darmkrebsrisiko sinkt. Auch Candida-Pilzbelastungen und Antriebsschwäche können sich dadurch bessern. Ist der Darm gesund fühlen wir uns agiler und vitaler- so sorgt das Gerstengras für gute Stimmung, weniger Stress und Schlafstörungen und kann sogar bei Aufmerksamkeitsdefizit helfen.
Es löst Kalziumablagerungen in Gelenken und hilft so bei der Erhaltung einer gesunden Knochenstruktur.
Moringa
Und zuletzt haben wir da noch Moringa Oleifera. Der ursprünglich aus der südlichen Himalayaregion im Norden Indiens stammende Baum, wird auch als der “Baum des Lebens” bezeichnet. Er wächst unfassbare 30 Zentimeter im Monat und gilt als der am schnellsten wachsende Baum überhaupt, schon im ersten Jahr wächst der Moringabaum bis zu 8 Meter, sein Holz wird daher als schnell nachwachsende Energiequelle genutzt.
Der „Baum des Lebens“ hält Dürren stand und findet Verwendung in der ayurvedischen Medizin, der traditionellen indischen Heilkunde. Seine Rinde, Wurzeln, Blätter, Samen, Blüten und Früchte wurden hauptsächlich zu Säften, Tees und Ölen verarbeitet und für die verschiedensten Indikationen angewendet. Pharmazeutische Zubereitungen aus den Blättern des Moringabaumes sollen zur Vorbeugung von mehr als 300 Krankheiten verwendet worden sein.
Auch interessant ist, dass sein Samen zur Wasserreinigung eingesetzt wird.
Denn die Samen sind in der Lage – man höre und staune – Wasser zu reinigen und zu desinfizieren, d.h. Keime abzutöten. Forscher stellten fest, dass 2 Stück Moringa Samen in der Lage sind, einen Liter verschmutztes Tümpelwasser sowohl bakteriell als auch von verschiedensten Arten von Schwebstoffen zu reinigen und zu säubern.
Dabei bindet sich ein bestimmtes Protein aus den Samen an Unreinheiten im Wasser und verursacht so eine Aggregierung derselben, so dass die entstehenden Cluster aus dem Wasser abgeschieden werden können.
Die Universität Stuttgart forschte bereits vor 20 Jahren an dieser erstaunlichen Eigenschaft der Samen und fand heraus, dass die entkeimende Wirkung umso höher ist, je trüber das Wasser ist.
Das macht Moringa-Projekte in Afrika noch interessanter.
Nicht zu vergessen ist dabei, dass auch der menschliche Körper zu einem sehr hohen Anteil ebenfalls aus Wasser besteht. Das heißt im Umkehrschluss, dass die regelmäßige Einnahme von Moringa Produkten den menschlichen Körper dementsprechend reinigt und entgiftet.
Erstaunliches Blattgrün
Natürlich sind auch die Blätter des Baumes nicht ohne, sie sind ein „Überlebens-Nahrungsmittel“ mit 90 Nährstoffen: alle zwanzig Aminosäuren, Mineralstoffe wie vor allem Kalzium und Kalium, Spurenelemente wie vor allem Kupfer und Eisen sowie B-Vitamine, Vitamin A, C, D, E und K und wir finden darunter natürlich wieder eine geballte Ladung Chlorophyll. Außerdem auch viel Eisen und Mangan, daher kann es besonders gut bei Blutarmut eingesetzt werden. Die Kombination aus dem blutähnlichen Chlorophyll und Eisen ist dafür nämlich unschlagbar. Außerdem wird Mangan im Körper in Eisen umgewandelt, daher kommt es bei Eisenmangel unweigerlich mit der Zeit auch zu Manganmangel.
Die Blätter sind antioxidantienreich und enthalten das seltene Zeatin, und die für die Sehkraft wichtigen Antioxidantien Lutein und Zeaxanthin. Ihr antioxidatives Potential fällt im direkten Vergleich mit anderen Pflanzen gar nicht so sehr auf, sticht aber in Kombination mit den restlichen Inhaltstoffen hervor. Vergleichbar mit den Antioxidantien des Brokkolis (Sulforaphane), denen sie sehr ähneln, dürften Moringa-Antioxidantien genetische Prozesse auf Zellebene einleiten.
Und was ist das Geheimnis des starken Wachstums?
Es ist das bereits erwähnte Zeatin, das Wachstumshormon des Baumes. Zeatin kommt in keiner anderen Pflanze in so hohem Maße vor. Moringa enthält gleich hundertmal mehr Zeatin als andere Pflanzen und zwar ein Mikrogramm pro Gramm! In der Landwirtschaft wird es bereits eingesetzt, um Wachstum und Erträge von Pflanzen zu steigern und auch in einigen Anti-Aging Cremes wird damit gearbeitet. Es ist ein starkes Antioxidans und dient der Schönheit und Gesundheit der Haut, beschleunigt die Hautregeneration und bremst die Hautalterung. Das Moringa-Blatt kann deshalb bei Hautschädigungen und zur Verjüngung der Haut eingesetzt werden. Zeatin kann aber noch mehr. Es ist ein Pflanzenhormon, das speziell in der Pubertät und im Wechsel hilft, den Hormonhaushalt auszugleichen. Außerdem dient Zeatin dem Körper als “Schleuser“, denn es hilft bei der Aufnahme von anderen Vitalstoffen.
Bor ey, ist das krass!
So grün wie das Superfood ist, fehlt auch hier die Entgiftungsfunktion nicht. Die Pflanze enthält hohe Mengen an Bor. Bor konkurriert mit dem Umweltgift Aluminium. Das heißt, dass durch Bormangel, Aluminium ganz einfach die für Bor vorhergesehenen Plätze im Gehirn besetzen kann. Bor sollte jedoch das häufigste Spurenelement im Körper sein! Denn Bor ist für den Energiefluss im Körper wichtig, bei Staus, Krämpfen oder Epilepsie kann Bor fehlen.
Außerdem unterstützt Bor den Organismus bei der Einlagerung von Kalzium in Knochen und Zähne, dadurch werden die Knochen härter und auch Knochenbrüche heilen schneller aus. Durch das Bor werden auch 40 Prozent weniger Kalzium und Magnesium über die Nieren ausgeschieden und bleiben dem Körper erhalten, zudem ist Moringa auch reich an Kalzium. Bor hat einen Einfluss auf Depressionen, Schilddrüsenüberfunktion und Gehirnfunktionen, wenn es in der richtigen Menge zugeführt wird.
Der Chlorophyll-Tropfen Trend und warum die Natur unverbesserlich ist
Das waren unsere Top 4 der Chlorophyll-Hits. Unglaubliches Potential steckt in diesen Pflanzen.
Vielleicht hast du ja beim Lesen schon herausgefunden, welche Pflanze gut für dich sein könnte? Denn jede Pflanze ist einzigartig.
Seit einiger Zeit gibt es einen Trend auf dem Gesundheitsmarkt. Chlorophyll Tropfen, die geballte Kraft des Chlorophyll in einem kleinen Fläschchen – so jedenfalls die Theorie. Also warum nicht einfach das Chlorophyll in Reinform nehmen?
Extrahiertes Chlorophyll ist sicherlich auch wirksam und keinesfalls schädlich! Unsere Empfehlung lautet aber eindeutig, sich nah an der Natur zu orientieren. Denn neben dem Chlorophyll hat jede Pflanze auch ihre ganz eigenen Besonderheiten und Vorteile. Pflanzen wirken immer synergetisch, das heißt, dass ihre Inhaltsstoffe sich derart perfekt ergänzen, dass sich ihre Wirkkräfte insgesamt potenzieren (z.B. die Sache mit dem Eisen, Mangan und Chlorophyll im Moringablattgrün). Deshalb ist die Wirkung eines einzelnen Bestandteils,
nie so groß wie die Wirkung aller Komponenten gemeinsam.
Die Natur meint es gut mit uns, Extrakte wie zum Beispiel das Phycocyanin (blaues Pulver aus Spirulina) sind eine schöne Idee, z.B. für eine Blaufärbung in Lebensmitteln und auch ganz bestimmt nicht ungesund – doch das Spirulina, so wie es die Natur es uns bereitstellt, wirkt deutlich stärker für unsere Gesundheit und ist außerdem auch kostengünstiger.
Unsere Empfehlungen
Da die Chlorophyll Riesen so wirksam sind, findest Du sie natürlich bei uns im Shop.
Hier kommst Du direkt zu unserem Spirulina von Akalfood, entweder aus Deutschland oder Soli Spirulina aus Afrika. Spirulina von Akalfood werden schonend und bei unter 42°C getrocknet, die Trocknung dauert daher etwas länger als bei anderen Firmen. So bleiben alle Nährstoffe enthalten und der für Rohkostspirulina typisch mild knuspriger Geschmack entsteht. Natürlich sind die Spirulina schadstofffrei.
Auch unsere Chlorella Algen von Algomed sind auf Schadstoffe geprüft und frei davon. Das und auch die Bio Qualität ist auf jeden Fall garantiert, da die Algen in einem Glasröhrensystem mit Bergquellwasser befüllt, in Deutschland gezüchtet werden. Gerade bei Algenprodukten ist das ein außergewöhnliches Qualitätsmerkmal, denn viele Billiganbieter beziehen ihre Algen aus Farmen, meistens aus China, die nicht geschützt sind und durch Umweltgifte aus der Luft belastet werden können. Diese Algen haben dann im Körper leider im schlimmsten Falle den gegenteiligen Effekt.
Gerstengras ist bei uns in Form von Bio-Gerstengrassaftpulver vom Landkaufhaus Mayer vertreten.
Gerstengrassaftpulver hat gegenüber Gerstengraspulver einige Vorteile. Es handelt sich dabei um sprühgetrockneten Saft des Grases. Bei Graspulver handelt es sich lediglich um getrocknetes geschreddertes Gras, also eigentlich Heu. Nun ist es aber so, dass der menschliche Magen gar nicht dafür geschaffen ist, die Pflanzenzellulose von Gras aufzuspalten. So verbleiben bei der Einnahme viele Nährstoffe im Gras welche in der Zellulose eingeschlossen sind und werden wieder mit ausgeschieden.
Beim Grassaftpulver ist das anders, denn hier wird nur die reine Essenz des Grases verwendet und getrocknet, ohne die Zellulose. So kann unser Körper sehr leicht an die enthaltenen Nährstoffe gelangen und um einiges effektiver verwerten. Dadurch ist das Grassaftpulver auch leicht verdaulich und belastet den Verdauungstrakt nicht zusätzlich stark.
Wir haben Moringablattpulver und Moringa Samen aus Wildwuchs. Beide stammen aus Afrika und werden von Labite Agnitevi aus Togo produziert. Er wurde durch seine Familien von Heilern und Heilerinnen geschult, die Natur mit seinen unendlichen Schätzen an Heilpflanzen als eine Gabe für die Menschheit zu betrachten und sie einzusetzen.
Mit seinen nachhaltigen, fairen und ökologischen Produkten werden soziale– und Bildungsprojekte unterstützt.Hauptsächlich die Schule, die seine Mutter (Heilerin) in Lomé/Togo aufgebaut hat. Sie leitet und kontrolliert auch die Produktion seiner Naturprodukte.
Grün, grün, grün ist alles was ich hab
– und was ich brauche. Ich hoffe ich konnte auch Dir das Grün etwas näher bringen. In diesem Sinne wünsche ich Dir noch einen schön grünen und gesunden Start in den Dezember!
Fragen, Antworten und Anregungen kannst Du gerne in die Kommentare schreiben. 🙂
Bis dahin.
Quellen:
- Die wunderbare Schriftenreihe von Natur und Therapie zum Thema Moringa und zum Thema Bor
- Zentrum der Gesundheit
- Der Heilpraktikerverband
- Buch: Chlorophyll – Gesundheit ist grün, Peter Carl Simons
- Informationen der Hersteller