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Stress Teil 3

Eine ausgewogene Ernährung, ein ausgewogener Geist!

Hast Du schon mal etwas von der Darm-Hirn-Achse gehört? Wusstest Du, dass sie in in beide Richtungen funktioniert? Dass das ...

admin

Hast Du schon mal etwas von der Darm-Hirn-Achse gehört? Wusstest Du, dass sie in in beide Richtungen funktioniert? Dass das Hirn Signale an den Darm senden kann ist uns allen klar: durch eine gedankliche Stressreaktion – z.B. der Gedanke an eine bevorstehende Prüfung- werden die Stresshormone ausgesendet und wir können schon mal mit einem flauen Magen reagieren, wir fühlen uns schwach. Doch das geht auch andersrum!

Welchen Einfluss hat der Darm auf das Gehirn?

Gehirn und Darm sind durch den Vagusnerv direkt miteinander verbunden und können Informationen austauschen. Diese Verbindung wird als Darm-Hirn-Achse bezeichnet.

Wenn wir uns unseren Darm mal genauer betrachten, stellen wir fest, dass er gigantische Ausmaße hat: er ist 10-12 Meter lang, eine Gesamtoberfläche von einem halben Fußballfeld, eine Bevölkerung von Billionen Bakterien und Pilzen (mehr Mikroorganismen als menschliche Zellen, und das zu 95% konzentriert auf nur 1,5 Metern Dickdarm), und ist das Tor zu unserem Körper. Der Darm ist die Verbindung zwischen der Außenwelt und dem Körperinneren.

An dieser Stelle wird der Darmbesiedelung, also der Mikroflora, eine enorme Bedeutung zugesprochen:
„Der Darm beeinflusst unsere Emotionen und unser Verhalten viel stärker als wir uns das haben je träumen lassen“, sagt Peter Holzer, ein Professor für Experimentelle Neurogastroenterologie.
Unsere Darmbakterien produzieren Botenstoffe – oder deren Vorstufen – die unsere Stimmung beeinflussen. Dieser Einfluss ist, betrachtet man die Menge an Darmbakterien, enorm und kann sich positiv oder negativ auswirken. Die Art der Beeinflussung entscheidet sich durch die individuelle Darmbakterienzusammensetzung.
Und die ist in der Tat sehr individuelle: 800 bis 1000 unterschiedliche Bakterienarten sind im Darm angesiedelt. Doch dessen ökologisches Gleichgewicht ist störanfällig und variabel.

Und noch einen dritten Kommunikationspfad gibt es: die Zellen des Immunsystems, die sich sowohl im Darm als auch im Gehirn finden.

Ich will jetzt gar nicht zu sehr darauf eingehen, das Thema Darm ist faszinierend und ein ganz eigenes Universum! Wir können stundenlang darüber philosophieren und immer tiefer einsteigen. Was jedoch klar sein sollte:
Die Ernährung, unserer Ausmaß an Stress oder Entspannung und der gesundheitliche Gesamtzustand unseres Körpers beeinflusst die Darmflora und umgekehrt. All die hat einen großen Einfluss auf uns und unsere Befindlichkeit.
Was können wir ja also ganz einfach tun? Genau, wir können darauf achten, dass wir unseren Darm sorgsam behandeln. Dazu gehört, dass wir Lebensmittel meiden, die ihm schaden.

Hier ist eine Liste von 10 Lebensmitteln die Du besser meiden solltest, wenn Du einen gesunden Darm haben möchtest:

Hier sind 10 Arten von Lebensmitteln, die du definitiv meiden oder zumindest reduzieren solltest, um
Deinem Darm etwas gutes zu tun:

  1. Gluten ist ein Protein im Weizenkeimling, das für das Wachstum des Keimlings gedacht ist. Es hat extrem gute Backeigenschaften, und wurde durch Züchtung immer weiter ausgebildet. Doch durch seine molekulare Struktur ist es sehr kompakt und schwer bis gar nicht verdaulich. Die Gluten-Schnipsel, die übrig bleiben, greifen Dein Darmepithel an, genauer gesagt die Verbindung zwischen den Darmzellen. Geht diese verloren, entstehen Löcher im Darm (Leaky Gut Syndrom) und das kann zu Entzündungen im Körper führen. Ähnliche Proteine finden sich in anderen Getreidesorten wie Hafer. Um die Gesundheit zu verbessern, sollten Lebensmittel mit Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste, Mais und Hafer vermieden werden.
  2. Omega-6-Fettsäuren sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die in pflanzlichen Ölen und fetten tierischen Produkten aus Massentierhaltung vorkommen. Im Übermaß können sie zu Entzündungen im Körper führen, da sie zu entzündungsfördernden, hormon-ähnlichen Stoffen umgewandelt werden.
  3. Grundsätzlich sind Lektine in kleinen Mengen unschädlich und geben unserem Immunsystem einen Schubs, können aber in großen Mengen unsere Darmschleimhaut schädigen. Besonders viele Lektine finden sich in Hülsenfrüchten wie Linsen oder Soja, in Getreide wie Weizen und Roggen sowie in Pseudogetreide wie Quinoa oder Amaranth und Nüssen.
  4. Koffein, das in Kaffee, Tee, Energy-Drinks und Schokolade enthalten ist, kann dazu beitragen, den Körper in einen Zustand erhöhter Wachsamkeit zu versetzen, was Stress und Angst verstärken kann. Die Nebennieren werden durch die hohen Schwankungen belastet.
  5. Alkohol kann zu einem Gefühl der Entspannung und Euphorie führen, aber es kann auch dazu beitragen, die Stressreaktion im Körper zu verstärken. Nicht nur die Leber ist durch Alkoholkonsum betroffen, sondern auch die Darmzellen auf dem Weg dorthin. Sobald Alkohol ins Blut gelangt, löst er eine systemische Entzündungsreaktion aus. Bereits ab einer Alkoholdosis von 30g, was etwa 4 Vodka-Shots oder 2 Bier entspricht, können diese Effekte auftreten. Außerdem beeinflusst es die Schlafqualität negativ und führt zu oxidativem Stress.
  6. Zu viel Zucker in der Ernährung kann den Blutzuckerspiegel schnell erhöhen und dann schnell fallen lassen, was zu Stimmungsschwankungen, Müdigkeit und Reizbarkeit führen kann. Zucker kann einen fatalen, wenn nicht sogar zerstörerischen Einfluss auf diese haben und füttert für uns schädliche Darmbakterien. Zum Beispiel jene, die dafür sorgen, dass der Körper weniger Fett anlagert.
  7. Verarbeitete Lebensmittel wie Fast Food, Chips und Süßigkeiten enthalten oft hohe Mengen an gesättigten Fetten, Zucker und Natrium, die alle dazu beitragen können, den Körper unter Stress zu setzen.
  8. Transfette sind in vielen verarbeiteten Lebensmitteln enthalten, insbesondere in frittierten Lebensmitteln, Snacks und Backwaren. Transfette können Entzündungen im Körper fördern und den Körper unter Stress setzen.
  9. Eine Tatsache, die vielen unbekannt ist: Fruktose (Fruchtzucker) kann im Übermaß und ohne schützende Ballaststoffe, wie sie in Obst vorkommen, direkt im Darm Entzündungen verursachen [3,16]. Dies gilt besonders für süße Snacks, die keine Früchte enthalten. Die Kombination aus Fruktose und Omega-6-Fettsäuren, wie sie beispielsweise in Pommes und Cola oder Nutella zu finden ist, stellt dabei die schlimmste Kombination für die Darmgesundheit dar.
  10. Verarbeitetes Fleisch wie Salami, Schinken oder Leberkäse enthält im Gegensatz zu unverarbeitetem Fleisch (wie Steaks oder Gulasch) höhere Mengen an sogenannten AGEs (alkylierten Verzuckerungsprodukten), die bei der Verarbeitung entstehen. AGEs haben ähnliche Auswirkungen wie Lektine und können Proteine angreifen und verklumpen. Besonders Darmzellen sind bei der Verdauung von verarbeitetem Fleisch gefährdet. Aufgrund der Präsenz von AGEs wird verarbeitetes Fleisch mit einem höheren Risiko für Darmkrebs in Verbindung gebracht.

Womit kann ich mir eine Freude machen?

Genug der negativen Dinge, wir wissen jetzt was nicht gut ist und worauf wir achten können, um uns langsam aus dem Stresssumpf befreien zu können. Genug schlafen, Entspannung in den Alltag eingliedern und toxische Lebensmittel vermeiden. Doch wir wollen ja so richtig aufräumen und so sollten wir uns mit einer möglichst gesundheitsfördernden Ernährung befassen. Es klingt ja doch etwas bedrohlich, diese Sache mit den Darmbakterien, man mag sich gar nicht vorstellen, wie beeinflussbar man ist.

Doch betrachten wir das doch einmal in einem positiven Licht: Haben wir es geschafft, unsere Darmbesiedelung in einen guten Status zu bringen, also überwiegend gute Bakterien angesammelt, ist es eine riesige Erleichterung für den Organismus. In der Theorie könnte das so aussehen: Unser Darm stärkt uns den Rücken in stressvollen Situationen, wir sind belastungsfähiger und automatisch optimistischer. Wir haben einen natürlich Appetit auf Lebensmittel die uns gut tun und unser Mikrobiom gedeihen lassen. Wir sind entspannter und Stresshormone kriegen uns nicht so leicht unter.

Um das erreichen zu können ist eine wohltuende Ernährung von Nöten. In diesem Fall eine, die auf Stressbeklagte zugeschnitten ist.

Eine Wohltat für den Darm!

Um gute Bakterien in unserem System zu kultivieren, gibt es eine ganz einfache und logische Lösung: Man nimmt gute Bakterien zu sich, sogenannte Probiotika. Das sind Zubereitungen, die lebensfähige Mikroorganismen enthalten, zum Beispiel Milchsäurebakterien und Hefen.

Beispiele für diese Lebensmittel sind:

  • Rohköstliches Sauerkraut
  • Rohköstlicher fermentierter Nussjoghurt
  • Kombucha ( fermentierter Tee )
  • Kefir
  • Miso
  • Apfelessig
  • Kimchi
  • Tempeh
  • Brottrunk
  • Einige Gemüsesorten

Die Betonung liegt hier auf lebensfähig. Die Bakterien müssen natürlich noch intakt sein, wenn man sie zu sich nimmt. Das ist der Grund, weshalb gekauftes Sauerkraut, Kombucha aus dem Supermarkt und alles weitere aus den herkömmlichen Quellen, lecker sein mag, aber nicht wirklich effektiv ist. Sie sind pasteurisiert und damit sind die Bakterien nicht mehr effektiv.

Wissenschaftlich bestätigt!

Zu den wohltuenden Eigenschaften von Probiotika gibt es auch schon wissenschaftliche Untersuchungen. Hier eine Studie aus dem Mai 2016: man fand heraus, dass die Einnahme von Probiotika (8 Wochen lang) nicht nur die prüfungsangstbedingten Bauchschmerzen und Verdauungsbeschwerden lindert, sondern auch das Cortisol bei Studenten senken konnte, die kurz vor einer Prüfung standen.
In der entsprechenden Placebogruppe stieg das Cortisol hingegen immer weiter an, je näher die Prüfung rückte.

Neben Probiotika gibt es auch sogenannte Psychobiotika.

Psychobiotika sind Bakterien, die die Produktion und den Wirkungsgrad von stressregulierenden Neurotransmittern verändern und so die Gefühlslage, Stress-Resilienz und Emotionen positiv beeinflussen, also Bakterien die nochmal gezielter auf unsere Stressthematik ausgerichtet sind.

Eine Ernährung, die besonders viele Psychobiotika enthält, wird psychobiotische Ernährung genannt. Psychobiotika sind Lebensmittel, die sich über ihren Einfluss auf die Darmflora vorteilhaft auf die Psyche auswirken.
In einer Studie des APC Microbiome Ireland, einer Wissenschaftlergruppe aus Irland, die sich der Erforschung des Darmmikrobioms widmet, zeigte sich, dass die psychobiotische Ernährung Stress reduzieren konnte, also offenbar weniger stressempfindlich machen kann. Veröffentlicht wurde die Studie im Fachjournal Molecular Psychiatry.

Psychobiotische Ernährung

Psychobiotische Ernährung, ist ein recht neues Konzept. Wer interessiert ist, kann sich hier einen Speiseplan, für eine solche Ernährung anschauen: Psychobiotische Ernährung
( Der Ernährungsplan ist nicht vegan, da das Konzept recht neu ist, wurde es noch nicht wirklich ausgearbeitet und kann individuell erforscht werden 😉 )

Mehr noch als das A und das O: Nährstoffe

Einiges können wir schon wettmachen, mit all den schlauen Tipps und Trick. Aber grade bei chronischen Stress, sind wir auf der körperlichen Ebene angekommen. Wir haben unseren eigenen Körper komplett „leergeräubert“. Was ist denn so ein Born-Out auf körperlich er Ebene? Wir sind leer gebrannt, unsere Ressourcen haben wir komplett aufgebraucht.
Und genau dafür braucht es ein paar gute Nährstoffe aus den Pflanzenapotheke!

1 Unser DOCTOR RAW Favorit: Der TXT Complex Tiamat

Lupinenprotein mit Sanddorn und Acerola für eine optimale Stoffwechselsteuerung und Hirnleistung

Der TXT Complex ist ein einzigartiger Zwischensnack, der entwickelt wurde, um Heißhungerattacken zu stoppen und gleichzeitig eine zelluläre Sättigung mit wichtigen essentiellen Nährstoffen zu gewährleisten. Dieser Komplex wurde von Prof. Poeggeler und kalifornischen Wissenschaftlern als Antwort auf die Herausforderungen der modernen Zeit entwickelt und basiert auf der revolutionären Tiamat-Technologie. Während einer über 12-jährigen Entwicklungsphase konnten die Forscher nachweisen, dass die Tiamat-Technologie eine vermehrte Aufnahme von hexagonalem Wasser im Bindegewebe und den Kollagenen ermöglicht.

Die Inhaltsstoffe des TXT Complex umfassen Süßlupinenprotein (Lupinus albus), Sanddornpulver (Hyppophae rhamnoides) und Acerolapulver (Malphigia glabra). Darin enthalten finden wir erhebliche Mengen an Bioflavonoiden wie liposomalem Apigenin, Quercetin und Luteolin.
Diese Bioflavinoide betreffen alle das Klotho-Protein, das eine wichtige Rolle bei der Regulation des Alterungsprozesses und der Förderung der Langlebigkeit spielt. Durch die Einnahme dieser Stoffe könnte eine erhöhte Produktion von Klotho erreicht werden.

Ein magischer Mäuse-Jungbrunnen

Das Protein α-Klotho ist für die Erhaltung der Gesundheit von entscheidender Bedeutung. Mit zunehmendem Alter jedoch lässt die Produktion von α-Klotho im Körper nach. Leider führt dieser Rückzug zu einer Zunahme von Krankheiten wie Alzheimer, Diabetes und Nierenerkrankungen. Frühere Versuche an (mal wieder den armen) Mäusen, haben gezeigt, dass eine Abnahme des α-Klotho ihre Lebenserwartung verkürzt. Eine Erhöhung des α-Klotho-Spiegels durch das Hinzufügen eines speziellen Gens hat jedoch ihre Lebenserwartung um satte 30 % erhöht! Für Menschen die unter Stressbelastung stehen, sind das „Big News“, denn Stress – grade chronischer – beschleunigt den Alterungsprozess ( dazu führen oxidativer Stress, chronische Entzündungen, ein schwaches Immunsystem und vieles mehr).
Eine erhöhte Produktion von Klotho könnte den negativen Auswirkungen von Stress auf unseren Körper entgegenwirken und ihm einen freundlichen Schubs in Richtung Jugendlichkeit geben.

Volle Pflanzenpower!

Das Produkt enthält außerdem eine hohe Konzentration an wichtigen Aminosäuren wie Phenylalanin, Tyrosin, Tryptophan, Arginin, Glutamin, Prolin, Leucin, Isoleucin und Valin. Dazu mehr im nächsten Absatz…

Übrigens: Der TXT Complex enthält nicht nur Tryptophan, es erhöht auch die Plasmakonzentrationen an Tryptophan und seinen Metaboliten, wie Indol-3-propionsäure und 5-Methoxytryptophan Diese Metaboliten haben starke antioxidative, antiinflammatorische und protektive Wirkungen.

2 Aminosäuren sind erforderlich für die Psyche und für das Gehirn

Aminosäuren sind die Vorstufen von Neurotransmittern, welche als Botenstoffe zwischen Nervenzellen fungieren und unser Denken und Fühlen beeinflussen. Sie haben hier also eine Schlüsselfunktion. Ein ausgewogenes Verhältnis der Neurotransmitter ist für ein stabiles Nervensystem von großer Bedeutung – grade im Stress geht uns ja so einiges auf die Nerven!

  • Der wohl bekannteste stimmungsaufhellende Neurotransmitter ist Serotonin. Es wird aus der Aminosäure Tryptophan gebildet. Ein Mangel an Serotonin (sprich an Tryptophan) führt zu Depressionen und Schlafstörungen. Tryptophan wird von unserem Körper schlechter aufgenommen wenn unter Stress stehen, also sollte es besonders berücksichtigt werden!
  • Auch Dopamin hat einen direkten Einfluss auf die Psyche. Es wird für Funktionen wie Lernen, Gedächtnis, Antrieb, Aufmerksamkeit und Motivation benötigt wird. 
Ein Mangel an Dopamin kann zu Lethargie und Depressivität führen.
  • GABA ist ein beruhigender Botenstoff, der aus den Aminosäuren Glutamin und Glutaminsäure gebildet wird. Es bringt uns runter und hilft uns, uns zu entspannen.
  • Glycin fungiert nicht nur als Neurotransmitter, sondern hat auch vielfältige Stoffwechselfunktionen und spielt eine Rolle bei der Gedächtnisbildung und Konzentration.
  • Arginin ist für eine gute Gedächtnisleistung erforderlich, da daraus Stickoxid gebildet wird, das an der Ausbildung der Synapsen und der Gedächtnisleistung beteiligt ist. Glutaminsäure ist wichtig für das Lernvermögen, während Taurin und Cystein einen antioxidativen Schutz für die Nervenzellen bieten.

Außerdem können wir mit ihnen stressbedingtem Muskelverlust entgegenwirken, denn wir führen unserem Körper Eiweiße in möglichst optimaler Zusammensetzung zu.
Aminosäuren sind nicht nur die Vorstufen von wichtigen Neurotransmittern, sind sind unsere Bausteine. Wir bestehen aus ihnen, für jeden Mensch, jedes Tier und jede Pflanzen sind sie überlebensnotwendig!

3 Magnesium – der heimliche Held für das Gemüt

Stressgeplagte sollten immer etwas Magnesium zur Hand haben, denn es ist der heimliche Held für das Gemüt! Wenn wir unter großem Druck stehen, scheiden wir nämlich übermäßig viel Magnesium über den Urin aus und geraten dadurch noch tiefer in den Stressstrudel und das kann mitunter wirklich gefährlich werden…Aber lies selbst.

Im schlimmsten Falle bedeutet Magnesiummangel Gefahr fürs Herz. Der Mangel führt zu einer Übersäuerung und lässt Herzzellen das Zeitliche segnen. Es kann dann sogar zum Gefäßverschluss kommen, sprich: Herzinfarkt. Ein hoher Magnesiumspiegel im Blut schützt uns hingegen effektiv vor Herzinfarkten.

Warum das so ist?
Magnesium ist der Gegenspieler für Kalzium und verhindert, dass zu viel Kalzium in unsere Zellen strömt.
Magnesium ist überhaupt unentbehrlich fürs Herz, denn es erweitert die verengten Herzkranzgefäße, senkt den Sauerstoffverbrauch und sorgt für eine bessere Leistung unseres Herzmuskels.
Der Mineralstoff kann so auch Angina pectoris-Schmerzen, die in den Arm ausstrahlen, reduzieren. Auch chronischer Schwindel kann mit dem Magnesiumspiegel zusammenhängen.

Auch die Kurzzeitwirkung des Mineralstoff ist für uns wichtig: Durch seine stabilisierende Wirkung auf die Zellmembranen bremst es die übermäßige Produktion von Stresshormonen und macht die Zellen weniger empfindlich (dafür). Indem es die Nervenreizleitung nach dem Stressmoment herunterfährt, beruhigt es unser Nervensystem wieder. Überreizte und verkrampfte Muskeln entspannen sich – nicht nur in den Beinen und im Nacken, wo sie zwar schmerzen, aber nicht gefährlich sind, sondern auch in unserem kostbaren Herzmuskel.

Mit einem Mangel kann es fast unmöglich sein zur Ruhe zu kommen. Auch das Gehirn ist auf Magnesium angewiesen: es fährt die Aktivität des Sympathikus herunter und lässt den Parasympathikus übernehmen. Das ist der Teil unseres Nervensystems, der für Regeneration, Schlaf und eine gute Verdauung zuständig ist.

Achtung: Magnesiummangel sieht man im Blutbefund nicht, da der Körper Magnesium aus den Depots, wie dem Herzmuskel „nachschiebt“.

4 Zink und Psyche

Zink ist notwendig für das Funktionieren von mehr als 300 Enzymen des Fett-, Eiweiß- und Kohlenhydratstoffwechels. Die Aufgaben dieser Enzyme sind natürlich extrem vielfältig: Proteinsynthese, Zellteilung, Aktivierung der Hormone und des Immunsystems – und vieles mehr.
Schon hier wird dem erfahrenen Leser klar: ein Zinkmangel hat auf unseren gesamten Körper Einfluss!
Den höchsten Gehalt an Zink finden wir im Hippocampus. Der Hippocampus ist sozusagen unser Arbeitsspeicher und die Schaltstelle zwischen dem Kurz- und dem Langzeitgedächtnis. Eine Besonderheit ist, dass hier ein Leben lang neue Zellen gebildet werden können. Und hier kommt auch das Zink ins Spiel: Zink-Ionen sind an der Regulation von Nervensignalen an den Synapsen zu Werke.

Bei depressiven Menschen wurde ein niedriger Zinkgehalt im Gehirn festgestellt, in einer Studie von 2011 wurde ersichtlich, dass die depressivsten Patienten, die niedrigsten Zinkspiegel vorzuweisen haben. Das mag vermutlich auch darauf zurückzuführen zu sein, dass wir unter höherer Belastung mehr Zink mit dem Urin, dem Schweiß und dem Speichel ausscheiden.

Wir kommen in einen Teufelskreis: denn die Einnahme von Zink – bzw. ein guter Zinkgehalt im Körper – hat nachweislich eine antidepressive Wirkung.

Zinkmangel führt zu einem Rückgang des Zinks in der Nervensynapse, was zu einem Anstieg der NMDA-Rezeptoren führt. Diese Rezeptoren reagieren auf Glutamat, einen erregenden Neurotransmitter, der bei zu großer Menge für toxische Effekte im Gehirn verantwortlich sein kann.
Durch einen Zinkmangel wird das Gehirn also überschwemmt mit Glutamat – Das kann auf lange Sicht zu Migräne, Demenz, Angstzuständen, Depressionen und anderen psychischen Krankheiten führen. Außerdem wird die Ausschüttung des Neurotransmitter GABA verringert, ein Stoff der eine sehr beruhigende Wirkung auf uns hat ( GABA ist frei erhältlich und kann uns helfen, den Gedankenstrudel etwas zu beruhigen)

Übrigens: Antidepressiva wirken u.a., indem sie die Produktion von BDNF – einem Nervenwachstumsfaktor – im Hippocampus erhöhen, der bei der Erholung, Anpassung und Reparatur der Nerven hilft. Genau dieser Nervenwachstumsfaktor wird durch einen Zinkmangel minimiert!

Zusammengefasst: Zink ist wichtig für eine stabile Psyche bzw. das funktionieren des Gehirns, wird in stressigen Phasen aber vermehrt ausgeschieden und kann so zu tiefgreifenden Problemen führen.

Die Hormone

Da Zink, wie bereits erwähnt, der Aktivator von mehr als 300 Enzymen ist, ist auch ein Einfluss auf das Hormonsystem gegeben. Wir brauchen es für die Bildung von Schilddrüsen-, Wachstums-, Stress- und Fortpflanzungshormonen. Die Zellen der reproduktiven Organe teilen sich besonders schnell und reagieren daher sehr sensibel auf eine Zink-Unterversorgung. Innerhalb einiger wenigen Wochen kann die Aktivität von hormonproduzierenden Enzyme um die Hälfte sinken. Das Hormone einen großen Effekt auf unsere Psyche und auch unser Stressmanagement haben, kannst Du hier nachlesen:

Der Einfluss von Hormonen auf die Psyche

Die bessere Form der Zinkversorgung ist kolloidales Zink (da der Gegenspieler Kupfer nicht beeinflusst wird).

5 Vitalpilze – Die Nervenheiler

Der Hericium Vitalpilz stärkt das Nervenkostüm bei schwachen Nerven. Er regt die Produktion von Nervenwachstumsfaktoren an und baut die Myelinschichten der Nerven wieder auf- – das bedeutet, dass er tatsächlich bei der Regeneration von Nervengewebe helfen kann. Der Pilz ist außerdem ein Adaptogen und sorgt dafür, dass Stresshormone den Körper nicht so leicht schädigen können. Er wirkt ihnen quasi entgegen und ist somit stimmungsaufhellend. Nervosität, innere Unruhe, nervlich bedingte Blutdruckschwankungen, Depressionen, Ängste (etwa Prüfungsangst) und Schlafstörungen sowie bei psychosomatischen Beschwerden könnten verbessert werden.

Auch der Reishi Vitalpilz wird in der chinesischen Medizin bei psychischen Beschwerden eingesetzt. Diese können sein: Unruhe, Nervosität, Stress, Schlaflosigkeit, Herzrasen und Panikattacken .
Der Reishi erleichtert dem körpereigenen GABA (der beruhigende Neurotransmitter, wir erinnern uns), an die richtigen Rezeptoren im Gehirn anzudocken. Auch wenn wir keinen hohen GABA Spiegel im Körper haben, können wir uns mit dem Reishi trotzdem entspannen. Der Pilz hilft dadurch die eigene innere Ruhe wiederherzustellen.

Der Cordyceps Vitalpilz gilt als wirksames Stärkungs-, Regenerations- und Anti-Stressmittel der Natur. In der traditionellen chinesischen Medizin wird vor allem seine positive Wirkung auf die Gesundheit von Nieren und Lunge betont, da er das Qi, die Lebensenergie, dieser Organe stärkt. Aktuelle Studien haben die Vorteile des Cordyceps Pilzes für Nieren und Lunge bestätigt.
Eine mögliche Erklärung für die stresslindernde Wirkung des Cordyceps Vitalpilzes liegt in seiner Fähigkeit, eine Vielzahl antioxidativer Substanzen zu enthalten. Diese Substanzen können freie Radikale inaktivieren und den Körper vor zellulären Schäden schützen. Eine im Jahr 2000 veröffentlichte Studie deutet darauf hin, dass die Extrakte des Cordyceps sinensis starke antioxidative und Anti-Lipid-Peroxidationsaktivitäten aufweisen. Diese Eigenschaften könnten dazu beitragen, den Körper vor den Auswirkungen von Stress zu schützen.

Ein interessanter Hinweis auf die möglichen Vorteile des Cordyceps Pilzes stammt aus dem Chinesischen Leichtathletik Verband nach der Leichtathletik-WM 1993. Sie gaben an, dass der Erfolg ihrer Athleten, die mehrere Rekorde aufgestellt hatten, auch auf die Einnahme des Vitalpilzes zurückzuführen sei.

6 Eisen

Insbesondere der Nervenbotenstoff Dopamin, der für gesunden Antrieb und die Kommunikation zwischen Gehirn und Rückenmark von Bedeutung ist, ist von ausreichend Eisen abhängig. Eisenmangel kann sogar Enzyme schwächen, die selbst kein Eisen enthalten, wie beispielsweise das kupferhaltige Enzym Monoaminooxidase. Dieses Enzym löst im Nervensystem Empfindungen wie Glück, Euphorie und Optimismus aus, indem es Eiweißstoffe in “Glückshormone” wie Noradrenalin umwandelt. Folglich können Menschen mit Eisenmangel sich emotional weniger wohl fühlen, nervlich empfindlicher sein und möglicherweise vermehrt Schmerzen verspüren.
Neben dem bereits vorhandenen Energiemangel, der sich auch auf die Psyche auswirken kann, treten häufig Stimmungsschwankungen auf, die sich bis hin zur Entwicklung von Depressionen ausweiten können. Zudem können Schlafstörungen, eine geringe Stressresistenz und ausbleibende Menstruationszyklen auftreten, da Eisen auch für die Produktion von Schlafhormonen wie Melatonin, Stresshormonen wie Cortisol und Geschlechtshormonen benötigt wird. Schwindel, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Atemnot, Herzrasen, reduzierte Leistungsfähigkeit und Erschöpfungszustände, die bis zum Burnout führen können, sind keine seltenen Symptome eines Eisenmangels.
Es ist erstaunlich, welche Auswirkungen ein scheinbar einfacher Eisenmangel auf den Körper haben kann.

Fazit

In der Welt, in der wir leben, ist es unerlässlich, unsere geistige und körperliche Gesundheit zu schützen. Stress kann uns überwältigen, er kann uns gänzlich verschlucken. Aber wir haben auch die Macht, etwas dagegen zu tun. Nehmen wir uns Zeit für uns selbst, pflegen wir unsere Beziehungen und setzen wir Prioritäten, die uns Freude und Ausgeglichenheit bringen! Priorisieren wir unsere Gesundheit, eine gute Ernährung und Substitution.

Stress ist ein natürlicher Teil des Lebens ist, aber es liegt an uns, wie wir darauf reagieren.

Lasst uns daher gemeinsam einen bewussten Schritt zurücktreten und uns daran erinnern, dass wir nicht alles auf einmal schaffen müssen. Lasst uns kleine Auszeiten und Entspannungsrituale in unseren Alltag integrieren, sei es durch Meditation, Bewegung oder einfach nur das Lesen eines guten Buches.

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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde zum Zeitpunkt der Veröffentlichung unter Berücksichtigung aktueller Studien erstellt und von Experten geprüft. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass er nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung verwendet werden sollte und keinen Arztbesuch ersetzt. Bevor Sie Maßnahmen ergreifen, sei es basierend auf diesem Artikel oder einem anderen, ist es ratsam, diese immer zuerst mit Ihrem Arzt zu besprechen. Ihr Arzt kann eine fundierte medizinische Beratung bieten und individuelle Empfehlungen geben, die auf Ihren spezifischen Bedürfnissen und Gesundheitszustand basieren.


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